Essen
Das Essen schon beim Kochen munden lassen
Die Esskultur eines jeweiligen Landes ist eng mit den sozialen Strukturen, der Geschichte und der Kultur verbunden. Wir sind, was wir zu uns nehmen, und gerade deshalb sollten wir diesem Thema besondere Aufmerksamkeit schenken und uns bei der Wahl der Speisen und beim Kochen Zeit nehmen.
Das Lieblingsgericht
Sie haben auch eine Leibspeise? Der Geruch von frisch gebackenen Plätzchen, gerösteten Kartoffeln oder frisch geschnittenem Paprika: Meist assoziiert man mit dem Lieblingsgericht jene Speisen, die man noch aus früher Kindheit kennt und deren Gerüche und Texturen tief in unserer Erinnerung verankert sind. Essen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme, sondern umfasst das gesamte kulturelle Umfeld der Ernährung des Menschen. Das Wort Gericht leitet sich von herrichten als auch richten ab. Es spielt also nicht nur eine Rolle, was auf den Teller kommt, sondern auch wie. Tischdekoration, Präsentation der Speisen, Tischsitten oder Rituale fließen mit in die Esskultur einer jeweiligen Gesellschaft ein.
Das Rezept
Die Seite des Lieblingsrezepts in einem Kochbuch ist oft leicht gefettet und mit Fingerabdrücken und einer Mehlschicht beklebt. Traditionelle Gerichte werden meist nach Rezept gekocht oder gebacken und haben einen einheitlichen Namen. Nach Anweisung zu kochen, ist keine moderne Angelegenheit. Schon in vorchristlicher Zeit wurden Speisen nach festen Regeln präpariert, zuerst in Indien, dann folgte China und schließlich Griechenland. Wer lieber kreativ sein will, darf das Kochbuch beiseite legen, der Kochkunst Herr werden und sich an eigene Kreationen wagen. Einen Versuch ist es wert. Die jeweiligen Gerichte eines Landes schlagen Brücken in neue Kulturen. Versuchen Sie sich an asiatischen Gerichten und essen Sie Reis mit Stäbchen, kochen Sie ein deftiges Goulasch und denken Sie an die weiten ungarischen Ebenen! Sie können in diesem Jahr keinen Urlaub machen? Das macht nichts. Gehen Sie auf eine kulinarische Reise und gustieren Sie Ihre eigenen Kreationen.